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Jobs als Maurer

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Maurer errichten Wände, Fundamente und ganze Gebäude aus Stein und Beton und sanieren Bestandsbauten. Der Beruf ist das Herzstück des Hochbaus.

Offene Stellen
3
Anforderungsniveau
Fachkraft
Berufsbereich
Bau & Handwerk

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Gehalt Maurer

Medianentgelt (Vollzeit, brutto/Monat) 2025

3.894 €

Spanne: 3.280 € – 4.401 € (mittlere 50 %)

Gehalt nach Bundesland und Großstadt
Hamburg4.434 €
Nordrhein-Westfalen4.192 €
Schleswig-Holstein4.094 €
Baden-Württemberg4.080 €
Saarland4.076 €
Rheinland-Pfalz4.071 €
Bayern4.069 €
Niedersachsen4.003 €
Hessen3.904 €
Berlin3.291 €
Thüringen3.132 €
Mecklenburg-Vorpommern3.094 €
Sachsen-Anhalt3.045 €
Brandenburg2.979 €
Sachsen2.916 €

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025; KldB 32122, Anforderungsniveau Fachkraft. Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte.

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3 Stellenangebote gefunden für "Maurer"

Berufsprofil Maurer

Aktualisiert am 26.09.2026

Was macht ein Maurer?

Maurer bauen das Grundgerüst von Gebäuden. Sie mauern Wände aus Ziegeln, Kalksandstein, Porenbeton oder Naturstein, stellen Fundamente, Decken, Stürze und Treppen aus Beton her, setzen Fertigteile und bauen Schornsteine. Im Bestand reißen sie Wände ein, schließen Öffnungen, sanieren Mauerwerk, dichten Keller ab und bringen Putz auf. Damit sind Maurer im Neubau ebenso gefragt wie bei Umbau, Modernisierung und Denkmalpflege.

Der Beruf gehört zum Hochbau und wird in Bauunternehmen jeder Größe ausgeübt – vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum großen Baukonzern. Auf der Baustelle arbeiten Maurer mit Beton- und Stahlbetonbauern, Zimmerern, Kranführern und dem Bauleiter zusammen.

Aufgaben im Arbeitsalltag

  • Baustelle einrichten: Pläne lesen, Gebäudeachsen und Höhen einmessen, Material und Geräte bereitstellen.
  • Mauern: Wände aus unterschiedlichen Steinen im richtigen Verband errichten, Mörtel oder Kleber verarbeiten, Öffnungen für Fenster und Türen anlegen.
  • Betonarbeiten: Schalungen bauen, Bewehrung einlegen, Beton einbringen und verdichten.
  • Fertigteile: Decken- und Wandelemente mit dem Kran versetzen und verbinden.
  • Sanierung: Risse und Feuchteschäden beseitigen, Mauerwerk abdichten, Wände dämmen und verputzen.
  • Abdichtung und Entwässerung: Keller abdichten, Grundleitungen und Schächte herstellen.

Die Arbeit ist körperlich anspruchsvoll und findet überwiegend im Freien statt. Heben, Bücken und Arbeiten auf Gerüsten gehören zum Alltag, auch wenn Maschinen wie Minikräne, Versetzgeräte und Mischanlagen die Arbeit erleichtern. Genauigkeit ist entscheidend: Wände müssen lotrecht, fluchtgerecht und maßhaltig stehen, sonst passen später Fenster, Türen und Decken nicht.

Im Winter schränkt Frost Mauer- und Betonarbeiten ein. Für witterungsbedingte Ausfallzeiten gibt es im Bauhauptgewerbe besondere Regelungen, etwa das Saison-Kurzarbeitergeld.

Ausbildung und Voraussetzungen

Maurer ist ein anerkannter Ausbildungsberuf in Handwerk und Industrie. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Betrieb, in der Berufsschule und in überbetrieblichen Ausbildungszentren statt. Seit August 2026 gilt eine neue Ausbildungsordnung für die Bauberufe: An die Stelle der früheren Stufenausbildung tritt eine gestreckte Abschlussprüfung, deren erster Teil im zweiten Ausbildungsjahr stattfindet. Neu gewichtet wurden unter anderem Sanierung, Energieeffizienz und der Umgang mit nachhaltigen Baustoffen.

Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben. Wichtig sind körperliche Fitness, handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, Grundrechenarten für Mengen und Maße sowie Teamfähigkeit. Die Ausbildungsvergütung im Bauhauptgewerbe ist tariflich geregelt und gehört zu den vergleichsweise hohen im Handwerk.

Quereinsteiger können als Bauhelfer beginnen. Mit Berufserfahrung ist die Gesellen- bzw. Facharbeiterprüfung unter bestimmten Voraussetzungen als Externenprüfung möglich.

Weiterbildung und Karriere

Mit Erfahrung werden Maurer Vorarbeiter und führen kleine Kolonnen. Der nächste Schritt ist die Fortbildung zum Geprüften Polier, der die Baustelle technisch leitet und Arbeiten koordiniert. Im Handwerk führt die Meisterprüfung zum Maurer- und Betonbauermeister (Bachelor Professional), der zur Betriebsführung berechtigt. Weitere Optionen sind der staatlich geprüfte Bautechniker, Spezialisierungen in Denkmalpflege und Restaurierung oder in der Bauwerksabdichtung.

Mit Hochschulzugang ist ein Studium im Bauingenieurwesen möglich; viele erfolgreiche Bauingenieure und Bauleiter haben als Maurer begonnen. Meister- und Technikerfortbildungen werden über das Aufstiegs-BAföG gefördert.

Gute Maurer sind auch auf Baustellen mit wechselnden Teams gefragt, denn sie kennen die Abläufe im Rohbau und können Helfer anleiten. Wer Verantwortung übernehmen möchte, sollte früh Erfahrungen im Lesen von Ausführungsplänen, im Aufmaß und in der Arbeitsvorbereitung sammeln – das erleichtert den späteren Schritt zum Polier oder Meister.

Arbeitsmarkt und Perspektiven

Maurer werden vor allem für Sanierung, Modernisierung und den Wohnungsbau gebraucht. Die Nachfrage im Neubau schwankt mit Zinsen und Baukonjunktur, der Bedarf in der Bestandssanierung ist dagegen stabiler. Viele erfahrene Fachkräfte scheiden in den kommenden Jahren altersbedingt aus. Die Bundesagentur für Arbeit sieht in ihrer Fachkräfteengpassanalyse 2025 Engpässe vor allem in Bau- und Handwerksberufen. Die allgemeine Entwicklung zeigt die Seite zur Arbeitslosenquote.

Arbeitgeber sind Bauunternehmen im Hoch- und Ingenieurbau, Sanierungsbetriebe, Fertigteilwerke und Wohnungsunternehmen mit eigenen Handwerkerteams. Im Bauhauptgewerbe gelten Tarifverträge mit branchenspezifischen Mindestlöhnen. Die aktuellen Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit stehen oben auf dieser Seite, mit dem Brutto-Netto-Rechner ermitteln Sie Ihr Nettoeinkommen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Ausbildung zum Maurer?

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Mit Abitur oder guten Leistungen ist eine Verkürzung auf Antrag möglich.

Was ist der Unterschied zwischen Maurer und Beton- und Stahlbetonbauer?

Maurer arbeiten schwerpunktmäßig mit Mauerwerk, aber auch mit Beton. Beton- und Stahlbetonbauer sind auf Schalung, Bewehrung und Betonbau spezialisiert, etwa im Brücken- und Ingenieurbau.

Ist der Beruf körperlich sehr anstrengend?

Ja, der Beruf verlangt Kraft und Ausdauer. Hebehilfen, leichtere Steine und Maschinen haben die Belastung jedoch in den letzten Jahren spürbar verringert.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?

Typisch sind Vorarbeiter, Polier, Maurer- und Betonbauermeister oder Bautechniker. Mit Studium ist auch der Weg zum Bauingenieur oder Bauleiter offen.

Wo finde ich aktuelle Stellen als Maurer?

Auf dieser Seite sehen Sie aktuelle Stellenangebote für Maurer aus ganz Deutschland. Über die Ortsauswahl lassen sich die Jobs nach Städten filtern.

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