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Jobs als Immobilienkaufmann

2.707 Stellenangebote verfügbar

Immobilienkaufleute vermieten, verwalten, verkaufen und bewirtschaften Wohn- und Gewerbeimmobilien. Sie arbeiten bei Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen, Maklern und Projektentwicklern.

Offene Stellen
5
Anforderungsniveau
Fachkraft
Berufsbereich
Büro & Verwaltung

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Gehalt Immobilienkaufmann

Medianentgelt (Vollzeit, brutto/Monat) 2025

4.320 €

Spanne: 3.533 € – 5.348 € (mittlere 50 %)

Gehalt nach Bundesland und Großstadt
Hessen4.677 €
Hamburg4.611 €
Bayern4.598 €
Berlin4.532 €
Baden-Württemberg4.499 €
Nordrhein-Westfalen4.396 €
Niedersachsen4.213 €
Rheinland-Pfalz4.154 €
Schleswig-Holstein4.074 €
Brandenburg4.042 €
Mecklenburg-Vorpommern3.959 €
Thüringen3.927 €
Sachsen-Anhalt3.870 €
Sachsen3.699 €
München5.207 €
Frankfurt am Main5.069 €
Köln4.562 €
Düsseldorf4.504 €

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025; KldB 61312, Anforderungsniveau Fachkraft. Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte.

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5 Stellenangebote gefunden für "Immobilienkaufmann"

Berufsprofil Immobilienkaufmann

Aktualisiert am 26.09.2026

Was macht ein Immobilienkaufmann?

Immobilienkaufleute kümmern sich um alles, was Immobilien wirtschaftlich betrifft. Sie vermieten Wohnungen und Gewerbeflächen, betreuen Mieter und Eigentümer, erstellen Betriebs- und Heizkostenabrechnungen, beauftragen Handwerker und planen Instandhaltungen. Im Vertrieb bewerten sie Objekte, vermarkten sie und begleiten Käufer und Verkäufer bis zum Notartermin. Bei Projektentwicklern und Bauträgern wirken sie an Planung, Finanzierung und Vermarktung neuer Gebäude mit.

Der Beruf ist sehr vielseitig: Er verbindet kaufmännisches Know-how mit Rechtskenntnissen, etwa im Miet- und Wohnungseigentumsrecht, technischem Grundverständnis für Gebäude und viel Kommunikation. Immobilienkaufleute sind Ansprechpartner für Mieter, Eigentümer, Handwerker, Behörden, Banken und Dienstleister wie Hausmeister und Reinigungsfirmen.

Aufgaben im Arbeitsalltag

  • Vermietung: Wohnungen und Gewerbeflächen inserieren, Besichtigungen durchführen, Mietinteressenten prüfen und Mietverträge abschließen.
  • Mietverwaltung: Mieten und Nebenkosten überwachen, Mahnwesen betreiben, Betriebskostenabrechnungen erstellen, Mieteranliegen bearbeiten.
  • WEG-Verwaltung: Eigentümerversammlungen vorbereiten und leiten, Beschlüsse umsetzen, Wirtschaftspläne und Jahresabrechnungen erstellen.
  • Instandhaltung: Schäden aufnehmen, Handwerker beauftragen, Modernisierungen und energetische Sanierungen koordinieren.
  • Vertrieb und Bewertung: Immobilien bewerten, Exposés erstellen, Käufer beraten und Kaufverträge vorbereiten.
  • Finanzierung und Buchhaltung: Objektbuchhaltung führen, Finanzierungen vorbereiten und Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellen.

Der Alltag teilt sich zwischen Büroarbeit, Terminen vor Ort bei Besichtigungen und Objektbegehungen sowie Eigentümerversammlungen, die häufig abends stattfinden. In größeren Wohnungsunternehmen spezialisieren sich Immobilienkaufleute auf Bereiche wie Vermietung, Bestandsmanagement, Forderungsmanagement oder Neubauvertrieb.

Ausbildung und Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann bzw. zur Immobilienkauffrau ist dual und dauert drei Jahre. Ausbildungsbetriebe sind Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, Hausverwaltungen, Maklerbüros, Projektentwickler und Immobilienabteilungen von Banken oder Unternehmen. Die Prüfung nimmt die Industrie- und Handelskammer ab. Inhalte sind unter anderem Bewirtschaftung, Vermietung, Wohnungseigentumsverwaltung, Immobilienvermittlung, Bauprojektmanagement, Rechnungswesen und Recht. Mit Abitur lässt sich die Ausbildung häufig verkürzen.

Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben, in der Praxis haben viele Auszubildende Abitur oder Fachhochschulreife. Gefragt sind Kommunikationsstärke, Verhandlungsgeschick, Organisationstalent, Zahlenverständnis, Interesse an Recht und Technik sowie ein sicheres Auftreten. Alternativ führt ein duales oder klassisches Studium der Immobilienwirtschaft in die Branche.

Für bestimmte Tätigkeiten gelten besondere Vorgaben: Wer gewerbsmäßig Immobilien vermittelt oder als Wohnimmobilienverwalter tätig ist, braucht eine Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung und muss sich regelmäßig weiterbilden. Eigentümergemeinschaften haben zudem Anspruch auf einen zertifizierten Verwalter; der Berufsabschluss als Immobilienkaufmann ist dem Zertifizierungsnachweis gleichgestellt.

Wer Immobilienkaufmann werden möchte, sollte sich vorab überlegen, welcher Bereich am besten passt: Wohnungsgenossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen stehen für langfristige Bestandsbewirtschaftung mit sozialem Anspruch, Maklerbüros und Bauträger für Vertrieb und Verhandlung, Projektentwickler für Planung und Finanzierung neuer Gebäude. Ein Praktikum hilft, die Unterschiede kennenzulernen.

Weiterbildung und Karriere

Die klassische Aufstiegsfortbildung ist der Immobilienfachwirt (IHK), der auf Führungsaufgaben in Verwaltung, Vermietung und Projektentwicklung vorbereitet. Darüber hinaus gibt es Weiterbildungen zum Immobilienökonomen, Sachverständigen für Immobilienbewertung, Facility Manager sowie Lehrgänge zu Spezialthemen der Miet- und WEG-Verwaltung. Auch berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge in Immobilienwirtschaft oder Real Estate Management sind verbreitet.

Karrierewege führen zur Teamleitung in der Verwaltung, zum Asset- oder Portfoliomanagement, in die Projektentwicklung oder in die Selbstständigkeit als Makler oder Hausverwalter. Erfahrene Immobilienkaufleute übernehmen Leitungsfunktionen in Wohnungsgenossenschaften und kommunalen Wohnungsunternehmen.

Arbeitsmarkt und Perspektiven

Die Immobilienbranche braucht qualifizierte Fachkräfte, besonders in der Wohnungs- und WEG-Verwaltung. Viele Hausverwaltungen suchen lange nach Personal, weil die Aufgaben durch energetische Sanierung, neue gesetzliche Pflichten und komplexere Abrechnungen gewachsen sind. Der Vertrieb und die Projektentwicklung reagieren dagegen stärker auf Zinsen und Konjunktur. Insgesamt sind die Perspektiven für ausgebildete Immobilienkaufleute gut. Den allgemeinen Arbeitsmarkt zeigt die Übersicht zur Arbeitslosenquote.

Gearbeitet wird überwiegend im Büro zu regulären Zeiten, ergänzt durch Außentermine und Abendtermine bei Eigentümerversammlungen. In der Wohnungswirtschaft gibt es einen eigenen Tarifvertrag, viele Unternehmen zahlen in Anlehnung daran. Im Maklergeschäft ist ein provisionsabhängiger Anteil üblich. Die aktuellen Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit finden Sie oben auf dieser Seite; das Nettogehalt berechnet der Brutto-Netto-Rechner.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Ausbildung zum Immobilienkaufmann?

Die duale Ausbildung dauert drei Jahre. Mit Abitur oder guten Leistungen kann sie auf Antrag verkürzt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Immobilienkaufmann und Makler?

Immobilienkaufmann ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit breitem Aufgabenfeld. Makler ist eine Tätigkeit, für die eine gewerberechtliche Erlaubnis nötig ist, aber keine bestimmte Ausbildung. Viele Makler sind ausgebildete Immobilienkaufleute.

Brauchen Immobilienverwalter eine Zertifizierung?

Wohnungseigentümergemeinschaften können einen zertifizierten Verwalter verlangen. Die Zertifizierung erfolgt über eine IHK-Prüfung; ausgebildete Immobilienkaufleute und Immobilienfachwirte gelten als gleichgestellt.

Welche Weiterbildung lohnt sich nach der Ausbildung?

Am häufigsten ist der Immobilienfachwirt (IHK). Je nach Interesse kommen Immobilienbewertung, Facility Management, Immobilienökonomie oder ein Studium der Immobilienwirtschaft infrage.

Wo finde ich aktuelle Stellen als Immobilienkaufmann?

Auf dieser Seite sehen Sie aktuelle Stellenangebote für Immobilienkaufleute und Immobilienverwalter aus ganz Deutschland. Über die Ortsauswahl lassen sich die Jobs nach Städten filtern.

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