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Jobs als Kellner

2.707 Stellenangebote verfügbar

Kellnerinnen und Kellner empfangen Gäste, beraten zu Speisen und Getränken und sorgen für einen reibungslosen Service. Der Gastronomieservice gilt als Engpassberuf.

Offene Stellen
4
Anforderungsniveau
Fachkraft
Berufsbereich
Gastronomie & Hotel

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Gehalt Kellner

Medianentgelt (Vollzeit, brutto/Monat) 2025

2.652 €

Spanne: 2.275 € – 3.128 € (mittlere 50 %)

Gehalt nach Bundesland und Großstadt
Schleswig-Holstein2.767 €
Hamburg2.758 €
Hessen2.751 €
Bremen2.740 €
Bayern2.737 €
Rheinland-Pfalz2.714 €
Baden-Württemberg2.705 €
Saarland2.705 €
Nordrhein-Westfalen2.697 €
Niedersachsen2.677 €
Berlin2.604 €
Mecklenburg-Vorpommern2.493 €
Brandenburg2.489 €
Thüringen2.489 €
Sachsen2.468 €
Sachsen-Anhalt2.433 €
Frankfurt am Main2.985 €
Düsseldorf2.882 €
München2.879 €
Köln2.811 €
Hannover2.708 €
Stuttgart2.665 €
Nürnberg2.649 €
Dresden2.533 €
Leipzig2.487 €

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025; KldB 63302, Anforderungsniveau Fachkraft. Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte.

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4 Stellenangebote gefunden für "Kellner"

Berufsprofil Kellner

Aktualisiert am 26.09.2026

Was macht ein Kellner?

Kellnerinnen und Kellner sind die Gastgeber im Restaurant. Sie empfangen Gäste, beraten zu Speisen, Weinen und anderen Getränken, nehmen Bestellungen auf, servieren und kassieren. Gute Servicekräfte sorgen dafür, dass sich Gäste willkommen fühlen und wiederkommen – sie verbinden Fachwissen mit Aufmerksamkeit und Organisationstalent.

In der gehobenen Gastronomie und in Hotels ist der Service ähnlich wie die Küche in einer Brigade organisiert: Commis de Rang als Nachwuchskraft, Demi-Chef de Rang, Chef de Rang mit Verantwortung für eine Tischstation, darüber Oberkellner bzw. Maître d'hôtel und Restaurantleitung. In Cafés, Gasthäusern und Systemgastronomie sind die Rollen weniger festgelegt, dort übernehmen Servicekräfte meist alle Aufgaben.

Aufgaben im Arbeitsalltag

  • Vorbereitung: Tische eindecken, Gasträume herrichten, Reservierungen prüfen, Bar und Servicestation auffüllen.
  • Gästebetreuung: Gäste begrüßen und platzieren, Speisekarte erklären, auf Allergien und Sonderwünsche eingehen.
  • Beratung und Verkauf: passende Getränke und Weine empfehlen, Tagesgerichte und Menüs vorstellen.
  • Service: Bestellungen ins Kassensystem eingeben, Speisen und Getränke servieren, Abläufe mit der Küche abstimmen.
  • Abrechnung: kassieren, Rechnungen erstellen und am Ende der Schicht abrechnen.
  • Veranstaltungen: Bankette, Hochzeiten und Tagungen planen, aufbauen und im Service betreuen.

Der Beruf ist kommunikativ und abwechslungsreich, verlangt aber auch Ausdauer: Servicekräfte legen während einer Schicht viele Wege zurück und tragen Tabletts und Geschirr. Im Frühstücksservice eines Hotels ist das Tempo anders als im Abendgeschäft eines Restaurants oder bei einem großen Bankett mit hunderten Gästen.

Digitale Kassensysteme und mobile Bestellgeräte haben den Arbeitsalltag verändert: Bestellungen gehen per Tablet direkt an Küche und Bar, Rechnungen werden am Tisch mit Karte bezahlt. Das spart Wege, ersetzt aber nicht das Gespür für Gäste. Gerade in der gehobenen Gastronomie gehören Weinwissen, das korrekte Eindecken und Servieren nach klassischen Regeln sowie diskretes Auftreten zum Handwerkszeug. Wer die Abläufe beherrscht, behält auch dann den Überblick, wenn alle Tische gleichzeitig bestellen.

Ausbildung und Voraussetzungen

Seit der Neuordnung der Gastronomieberufe im Jahr 2022 gibt es zwei Ausbildungswege im Service. Die dreijährige Ausbildung zum Fachmann bzw. zur Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie hat den früheren Restaurantfachmann abgelöst. Sie umfasst neben dem Service auch Getränkekunde, Veranstaltungsplanung und Verkauf. Die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft Gastronomie bereitet auf den Service oder die Systemgastronomie vor und kann angerechnet und fortgesetzt werden. Beide Ausbildungen finden dual in Betrieb und Berufsschule statt und enden mit einer IHK-Prüfung.

Viele Kellnerinnen und Kellner arbeiten ohne Berufsabschluss, etwa als Aushilfe, Studierende oder Quereinsteiger. Gesucht werden vor allem Freundlichkeit, gepflegtes Auftreten, Belastbarkeit, gutes Gedächtnis und sicheres Rechnen. Fremdsprachenkenntnisse sind in Hotels und touristischen Regionen ein Plus. Für den Umgang mit Lebensmitteln ist eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz vorgeschrieben.

Weiterbildung und Karriere

Mit Erfahrung steigen Servicekräfte zum Chef de Rang, zum Oberkellner oder zur Restaurantleitung auf. Formale Fortbildungen sind der Fachwirt im Gastgewerbe, der Geprüfte Restaurantmeister sowie Spezialisierungen als Sommelier, Barkeeper oder Barista. Wer ins Hotelmanagement möchte, kann ein Studium im Hospitality Management anschließen oder zur Rezeption wechseln. Mit Kenntnissen aus Küche und Service ist auch die Selbstständigkeit mit einem eigenen Lokal eine Option – in enger Zusammenarbeit mit einem guten Koch.

Arbeitsmarkt und Perspektiven

Servicepersonal ist knapp. Laut Fachkräfteengpassanalyse 2025 der Bundesagentur für Arbeit zählen die Berufe im Gastronomieservice zu den beschäftigungsstärksten Engpassberufen auf Fachkraftebene. Ausgebildete Fachkräfte finden daher leicht eine Stelle, und auch für Quereinsteiger stehen die Chancen gut. Viele Betriebe werben mit Zusatzleistungen wie Verpflegung, Personalzimmern oder festen freien Tagen.

Gearbeitet wird überwiegend abends, an Wochenenden und an Feiertagen, in Ferienregionen häufig saisonal. Teilzeit und Minijobs sind verbreitet, gerade für Studierende – passende Angebote finden sich auch unter Werkstudent. Zum Gehalt kommt im Service oft Trinkgeld hinzu, das steuerfrei ist, wenn Gäste es freiwillig direkt an die Servicekraft geben. Aktuelle Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit sehen Sie oben auf dieser Seite; mit dem Brutto-Netto-Rechner ermitteln Sie Ihr Nettoeinkommen.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Ausbildung, um als Kellner zu arbeiten?

Nein, viele Betriebe stellen auch ungelernte Servicekräfte ein. Für Positionen wie Chef de Rang oder in der gehobenen Gastronomie ist eine Ausbildung aber meist Voraussetzung.

Gibt es den Restaurantfachmann noch?

Seit 2022 heißt der Ausbildungsberuf Fachmann bzw. Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie. Wer den früheren Abschluss hat, ist weiterhin voll qualifiziert.

Was macht ein Chef de Rang?

Der Chef de Rang betreut eine feste Gruppe von Tischen, das sogenannte Revier, und leitet dabei Commis de Rang an. Die Position erfordert Erfahrung und meist eine abgeschlossene Ausbildung.

Muss Trinkgeld versteuert werden?

Freiwilliges Trinkgeld, das Gäste direkt der Servicekraft geben, ist für Arbeitnehmer steuerfrei. Anders sieht es bei festen Bedienungsgeldern aus, die Teil des Lohns sind.

Wo finde ich aktuelle Stellen als Kellner?

Auf dieser Seite sehen Sie aktuelle Stellenangebote für Kellner und Servicekräfte aus ganz Deutschland, filterbar nach Städten.

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