Ein Service für Deutschland

Jobs als Mediengestalter

2.707 Stellenangebote verfügbar

Mediengestalterinnen und Mediengestalter Digital und Print konzipieren und produzieren Medien – von Flyern und Katalogen über Websites bis zu Social-Media-Inhalten und digitalen Kampagnen.

Offene Stellen
0
Anforderungsniveau
Fachkraft
Berufsbereich
IT & Medien

Berufsprofil lesen ↓ Häufige Fragen ↓

Gehalt Mediengestalter

Medianentgelt (Vollzeit, brutto/Monat) 2025

3.415 €

Spanne: 2.813 € – 4.192 € (mittlere 50 %)

Gehalt nach Bundesland und Großstadt
Hamburg3.637 €
Bayern3.571 €
Baden-Württemberg3.521 €
Nordrhein-Westfalen3.490 €
Hessen3.471 €
Rheinland-Pfalz3.440 €
Berlin3.434 €
Niedersachsen3.268 €
Sachsen2.801 €

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025; KldB 23212, Anforderungsniveau Fachkraft. Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte.

Stellensuche

Finden Sie passende Stellenangebote

Suchergebnisse

Keine Stellenangebote gefunden

Aktuell keine passenden Stellen – ähnliche Jobs:

Berufsprofil Mediengestalter

Aktualisiert am 26.09.2026

Was macht ein Mediengestalter?

Mediengestalterinnen und Mediengestalter Digital und Print gestalten und produzieren Medienprodukte für Print und digitale Kanäle. Sie setzen Texte, Bilder und Grafiken zu Layouts zusammen, bearbeiten Fotos, gestalten Websites, Banner, Präsentationen und Social-Media-Formate, bereiten Druckdaten vor und stimmen Projekte mit Kunden und Dienstleistern ab. Dabei verbinden sie gestalterisches Können mit technischem Know-how zu Dateiformaten, Farbmanagement, Druckverfahren und Webtechnologien.

Mediengestalter Digital und Print ist ein anerkannter dualer Ausbildungsberuf. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Mediengestalter Bild und Ton, der auf Film-, Video- und Tonproduktion spezialisiert ist. Gegenüber Grafikdesignern, die häufig studiert haben und stärker konzeptionell arbeiten, liegt der Schwerpunkt im Mediengestalter-Beruf traditionell stärker auf Umsetzung und Produktion; mit der Fachrichtung Designkonzeption gewinnt aber auch die Gestaltung an Gewicht.

Aufgaben im Arbeitsalltag

  • Gestaltung: Layouts für Anzeigen, Flyer, Broschüren, Kataloge, Verpackungen und digitale Formate nach Kundenwunsch und Corporate Design entwickeln.
  • Bild- und Textbearbeitung: Fotos retuschieren und freistellen, Grafiken erstellen, Texte typografisch sauber setzen.
  • Digitale Medien: Websites, Newsletter, Banner, Social-Media-Beiträge, Präsentationen und kurze Animationen gestalten und umsetzen.
  • Druckvorstufe: Druckdaten prüfen und aufbereiten, Farbprofile anwenden, Proofs erstellen und mit Druckereien abstimmen.
  • Projektarbeit: Kundenbriefings aufnehmen, Zeit und Kosten kalkulieren, Korrekturschleifen organisieren.
  • Datenmanagement: Vorlagen, Bilddatenbanken und automatisierte Produktionsprozesse pflegen.

Wie der Alltag aussieht, hängt stark vom Arbeitgeber ab: In Werbeagenturen stehen Kampagnen und kreative Konzepte im Mittelpunkt, in Druckereien die Druckvorstufe, in Verlagen Satz und Layout von Zeitschriften und Büchern, in Unternehmen die Inhouse-Kommunikation vom Messestand bis zum Social-Media-Kanal.

Ausbildung und Voraussetzungen

Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Betrieb und an der Berufsschule statt, Prüfungen nimmt die IHK ab. Seit der Neuordnung zum 1. August 2023 gibt es vier Fachrichtungen: Designkonzeption, Digitalmedien, Printmedien und Projektmanagement. In den ersten beiden Jahren lernen alle Auszubildenden dieselben Inhalte, im dritten Jahr folgt die Spezialisierung. Die Neuordnung hat Projektarbeit, Kommunikation und digitale Techniken stärker gewichtet.

Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben, die meisten Auszubildenden haben einen mittleren Schulabschluss oder Abitur. Bewerbungen werden oft mit einer kleinen Mappe eigener Arbeiten eingereicht. Wichtig sind gestalterisches Talent, ein Gespür für Farben, Formen und Schrift, technisches Verständnis, Sorgfalt, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, Kundenwünsche umzusetzen. Mit Abitur kann die Ausbildung häufig verkürzt werden.

Alternativ führen schulische Ausbildungen, etwa zum gestaltungstechnischen Assistenten, oder ein Studium in Kommunikations- oder Mediendesign in ähnliche Tätigkeitsfelder.

Weiterbildung und Karriere

Nach der Ausbildung bieten sich Spezialisierungen etwa in Webdesign, UX- und UI-Design, Motion Design, 3D-Visualisierung, Content-Produktion, Barrierefreiheit oder Druckvorstufe an. Für den Aufstieg gibt es die IHK-Fortbildung zum Medienfachwirt Digital und Print sowie den Gestalter für Werbe- und Mediengestaltung. Der Industriemeister Printmedien oder ein staatlich geprüfter Techniker Medientechnik sind weitere Optionen.

Mit Hochschulzugangsberechtigung ist ein Studium in Kommunikationsdesign, Medientechnik, Medieninformatik oder Druck- und Medientechnik möglich. Karrierewege führen zum Art Director, zur Leitung der Druckvorstufe, zur Projektleitung in Agenturen oder in die Selbstständigkeit.

Arbeitsmarkt und Perspektiven

Der Arbeitsmarkt für Mediengestalter ist im Wandel. Die klassische Druckvorstufe hat durch Automatisierung und rückläufige Printauflagen an Bedeutung verloren, während digitale Kommunikation, Content-Produktion für soziale Medien und E-Commerce neue Aufgaben schaffen. KI-Werkzeuge übernehmen zunehmend Routinetätigkeiten wie Freistellen oder Formatvarianten. Gute Chancen haben Fachkräfte, die digitale Kompetenzen mitbringen und sich laufend weiterbilden. Den Stand des Gesamtarbeitsmarkts zeigt die Übersicht zur Arbeitslosenquote.

Arbeitgeber sind Werbe- und Digitalagenturen, Druckereien, Verlage, Marketingabteilungen von Unternehmen, Medienhäuser, Onlinehändler und öffentliche Einrichtungen. Gearbeitet wird meist zu regulären Bürozeiten, vor Deadlines auch mit Mehrarbeit. In der Druckindustrie gibt es Tarifverträge, in Agenturen wird meist frei verhandelt. Die aktuellen Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit finden Sie oben auf dieser Seite, das Nettogehalt berechnet der Brutto-Netto-Rechner.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Ausbildung zum Mediengestalter?

Die duale Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print dauert drei Jahre. Mit Abitur oder guten Leistungen kann sie verkürzt werden.

Welche Fachrichtungen gibt es?

Seit August 2023 gibt es die vier Fachrichtungen Designkonzeption, Digitalmedien, Printmedien und Projektmanagement. Die Spezialisierung erfolgt im dritten Ausbildungsjahr.

Was ist der Unterschied zum Mediengestalter Bild und Ton?

Mediengestalter Bild und Ton arbeiten in Film-, Fernseh- und Videoproduktion, etwa an Kamera, Schnitt und Ton. Mediengestalter Digital und Print gestalten Print- und Digitalmedien wie Layouts, Websites und Werbemittel.

Braucht man für die Bewerbung eine Mappe?

Viele Betriebe wünschen sich eine kleine Auswahl eigener Arbeiten, etwa Zeichnungen, Fotos, Layouts oder digitale Projekte. Sie zeigt Kreativität und Interesse am Beruf.

Wo finde ich aktuelle Stellen als Mediengestalter?

Auf dieser Seite sehen Sie aktuelle Stellenangebote für Mediengestalterinnen und Mediengestalter aus ganz Deutschland. Über die Ortsauswahl lassen sich die Jobs nach Städten filtern.

Verwandte Berufe

Alle Berufsprofile

Hinweis: Die Stellenangebote werden von verschiedenen Quellen aggregiert. Für detaillierte Informationen und Bewerbungen werden Sie zur jeweiligen Quelle weitergeleitet.