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Jobs als Reifenmonteur

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Reifenmonteure montieren, wuchten und reparieren Reifen an Pkw, Lkw und Maschinen – in der Werkstatt oder im mobilen Pannendienst. Der Einstieg ist oft auch ohne Ausbildung möglich.

Offene Stellen
2
Anforderungsniveau
Fachkraft
Berufsbereich
Produktion & Metall

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Gehalt Reifenmonteur

Medianentgelt (Vollzeit, brutto/Monat) 2025

3.033 €

Spanne: 2.627 € – 3.799 € (mittlere 50 %)

Gehalt nach Bundesland und Großstadt
Hessen4.432 €
Baden-Württemberg3.070 €
Nordrhein-Westfalen2.971 €
Bayern2.931 €
Niedersachsen2.893 €
Sachsen2.792 €

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025; KldB 22112, Anforderungsniveau Fachkraft. Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte.

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Berufsprofil Reifenmonteur

Aktualisiert am 26.09.2026

Was macht ein Reifenmonteur?

Reifenmonteure kümmern sich um alles, was mit Rädern und Reifen zu tun hat. Sie wechseln Sommer- und Winterreifen, ziehen neue Reifen auf Felgen, wuchten Räder aus, reparieren Schäden und prüfen Profil, Luftdruck und Zustand. Ihr Einsatzgebiet reicht vom Pkw über Transporter und Lkw bis zu Bussen, Land- und Baumaschinen oder Gabelstaplern.

Ein wachsender Bereich ist der mobile Lkw-Reifenservice: Reifenmonteure fahren mit einem voll ausgestatteten Servicefahrzeug zu Speditionen, Baustellen oder liegengebliebenen Lastwagen auf der Autobahn und erledigen die Arbeit direkt vor Ort. Gerade bei Pannen zählt jede Minute, denn ein stehender Lkw kostet den Betreiber Geld.

Aufgaben im Arbeitsalltag

  • Montage und Demontage: Räder abnehmen, Reifen mit Montiermaschinen von der Felge lösen und neue Reifen aufziehen.
  • Auswuchten: Unwuchten messen und mit Gewichten ausgleichen, damit Fahrzeuge ruhig laufen.
  • Reparatur: Reifenschäden beurteilen, Löcher fachgerecht reparieren oder den Austausch empfehlen.
  • Prüfung und Sicherheit: Profiltiefe, Luftdruck, Reifendruckkontrollsysteme und Radschrauben prüfen, Anzugsmomente einhalten.
  • Pannendienst: Im mobilen Service Reifen bei Lkw und Anhängern vor Ort wechseln, auch nachts oder am Wochenende.
  • Einlagerung und Kundenkontakt: Räder einlagern, Aufträge dokumentieren, Kunden zum Reifenzustand beraten.

In Werkstätten mit Fahrwerksservice gehören zudem Achsvermessung, Bremsenprüfung oder kleinere Arbeiten am Fahrwerk dazu. Die Arbeit ist körperlich fordernd, denn Lkw- und Landmaschinenreifen sind schwer, auch wenn Hebehilfen die Arbeit erleichtern. Sicherheit hat Vorrang: Beim Befüllen großer Reifen kommen Sicherheitskäfige zum Einsatz, und bei Pannen am Straßenrand müssen Einsatzstellen korrekt abgesichert werden.

Ausbildung und Voraussetzungen

Viele Reifenmonteure sind angelernt und werden im Betrieb eingearbeitet, oft ergänzt durch Herstellerschulungen oder Lehrgänge zur Lkw-Reifenmontage. Wer den Beruf von Grund auf lernen möchte, kann die duale Ausbildung zum Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik absolvieren. Sie dauert drei Jahre und wird in den Fachrichtungen Reifen- und Fahrwerktechnik sowie Vulkanisationstechnik angeboten. Neben Montage und Reparatur lernen Auszubildende dort Fahrwerksvermessung, Bremsen- und Achsarbeiten und das Vulkanisieren, also das Verbinden und Instandsetzen von Gummibauteilen.

Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben. Wichtig sind handwerkliches Geschick, körperliche Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Sorgfalt – schlecht montierte Räder sind ein Sicherheitsrisiko. Ein Pkw-Führerschein ist fast immer erforderlich; für den mobilen Lkw-Service wird häufig der Führerschein der Klasse C1 oder C gewünscht oder vom Arbeitgeber finanziert. Auch Bewerber mit Erfahrung aus Kfz-Werkstätten oder als Kfz-Mechatroniker sind gern gesehen.

Weiterbildung und Karriere

Mit Erfahrung können Reifenmonteure Verantwortung als Vorarbeiter, Filialleiter im Reifenhandel oder Einsatzleiter im Pannendienst übernehmen. Hilfreich sind Schulungen zu Reifendruckkontrollsystemen, Achsvermessung, Runflat- und Großreifen sowie Ladungssicherung. Wer ohne Ausbildung eingestiegen ist, kann den Berufsabschluss später über eine Externenprüfung oder eine geförderte Qualifizierung nachholen.

Als Aufstieg bietet sich der Meister im Vulkaniseur- und Reifenmechanikerhandwerk an, der zur Führung eines eigenen Betriebs berechtigt und über das Aufstiegs-BAföG gefördert werden kann. Alternativ ist ein Wechsel in verwandte Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Servicetechniker möglich.

Arbeitsmarkt und Perspektiven

Reifen werden immer gebraucht – unabhängig davon, ob ein Fahrzeug mit Diesel oder Strom fährt. Elektroautos sind zudem schwerer und belasten Reifen stärker. Besonders gefragt sind Monteure, die im Lkw-Service mobil arbeiten und flexibel einsetzbar sind. Im Pkw-Bereich ist die Arbeit saisonal geprägt: Im Frühjahr und Herbst herrscht Hochbetrieb, und viele Betriebe stellen dann zusätzlich Aushilfen ein. Die allgemeine Arbeitsmarktlage zeigt die Seite zur Arbeitslosenquote.

Arbeitgeber sind Reifenfachhändler und Reifenservice-Ketten, Nutzfahrzeugwerkstätten, Autohäuser, Speditionen mit eigenem Fuhrpark sowie Pannendienste. Im stationären Reifenhandel wird überwiegend tagsüber gearbeitet, in der Saison mit Mehrarbeit. Im mobilen Lkw-Service sind Bereitschaftsdienste, Nacht- und Wochenendeinsätze üblich und werden meist mit Zuschlägen vergütet. Die aktuellen Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit finden Sie oben auf dieser Seite; was netto bleibt, zeigt der Brutto-Netto-Rechner.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Ausbildung, um als Reifenmonteur zu arbeiten?

Nicht zwingend. Viele Betriebe lernen neue Mitarbeiter an. Mit einer Ausbildung zum Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik oder als Kfz-Mechatroniker sind die Chancen und Aufstiegsmöglichkeiten aber besser.

Welchen Führerschein braucht ein Reifenmonteur?

Mindestens den Pkw-Führerschein. Für den mobilen Lkw-Service wird oft der Führerschein C1 oder C verlangt, den manche Arbeitgeber auch finanzieren.

Ist die Arbeit als Reifenmonteur saisonabhängig?

Im Pkw-Bereich ja, mit Spitzen im Frühjahr und Herbst. Im Lkw- und Pannenservice ist die Nachfrage das ganze Jahr über gleichmäßiger.

Wie anstrengend ist der Beruf?

Die Arbeit ist körperlich fordernd, vor allem bei schweren Lkw- und Landmaschinenreifen und bei Einsätzen im Freien. Hebehilfen und moderne Montagemaschinen erleichtern sie jedoch deutlich.

Wo finde ich aktuelle Stellen als Reifenmonteur?

Auf dieser Seite sehen Sie aktuelle Stellenangebote für Reifenmonteure aus ganz Deutschland, filterbar nach Städten.

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Hinweis: Die Stellenangebote werden von verschiedenen Quellen aggregiert. Für detaillierte Informationen und Bewerbungen werden Sie zur jeweiligen Quelle weitergeleitet.