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Jobs als Kommissionierer

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Kommissioniererinnen und Kommissionierer stellen im Lager Waren für Bestellungen zusammen. Der Job ist ohne Ausbildung zugänglich und ein häufiger Einstieg in die Logistik.

Offene Stellen
2
Anforderungsniveau
Helfer
Berufsbereich
Logistik & Verkehr

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Gehalt Kommissionierer

Medianentgelt (Vollzeit, brutto/Monat) 2025

2.897 €

Spanne: 2.468 € – 3.482 € (mittlere 50 %)

Gehalt nach Bundesland und Großstadt
Baden-Württemberg3.117 €
Bayern3.045 €
Rheinland-Pfalz2.921 €
Hamburg2.908 €
Bremen2.906 €
Nordrhein-Westfalen2.881 €
Niedersachsen2.875 €
Schleswig-Holstein2.869 €
Hessen2.861 €
Saarland2.846 €
Mecklenburg-Vorpommern2.769 €
Thüringen2.728 €
Berlin2.719 €
Sachsen-Anhalt2.706 €
Sachsen2.627 €
Brandenburg2.615 €
Stuttgart3.502 €
Frankfurt am Main3.203 €
Düsseldorf3.128 €
München3.099 €
Köln2.833 €
Nürnberg2.813 €
Dortmund2.811 €
Dresden2.699 €
Leipzig2.672 €
Essen2.639 €
Hannover2.576 €

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025; KldB 51311, Anforderungsniveau Helfer. Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte.

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2 Stellenangebote gefunden für "Kommissionierer"

Berufsprofil Kommissionierer

Aktualisiert am 26.09.2026

Was macht ein Kommissionierer?

Kommissioniererinnen und Kommissionierer stellen im Lager Waren nach Aufträgen zusammen – etwa für die Belieferung von Supermarktfilialen, für Onlinebestellungen oder für die Produktion. Sie holen Artikel aus Regalen, prüfen Menge und Zustand, packen sie auf Paletten oder in Behälter und bereiten sie für den Versand vor. Das Zusammenstellen einer Lieferung nennt man Kommissionierung.

Kommissionierer arbeiten in Zentrallagern des Lebensmittelhandels, in Versandzentren des Onlinehandels, bei Logistikdienstleistern, im Großhandel und in Industriebetrieben. Oft wird der Beruf auch als Lagerhelfer oder Lagermitarbeiter ausgeschrieben.

Aufgaben im Arbeitsalltag

  • Aufträge abarbeiten: Artikel per Handscanner, Pick-by-Voice (Sprachsteuerung) oder Pick-by-Light aus den Lagerplätzen entnehmen.
  • Paletten bauen: Waren stabil und transportsicher stapeln, schwere Artikel nach unten, empfindliche nach oben.
  • Kontrolle: Mengen, Mindesthaltbarkeitsdaten und Beschädigungen prüfen, Fehlbestände melden.
  • Verpacken und Etikettieren: Sendungen verpacken, mit Versandetiketten versehen und für die Verladung bereitstellen.
  • Flurförderzeuge: Elektro-Hubwagen oder Kommissionierfahrzeuge bedienen, bei entsprechender Qualifikation auch Gabelstapler.
  • Ordnung im Lager: Leergut und Verpackungsmaterial entsorgen, Gänge frei halten.

Die Arbeit ist körperlich anspruchsvoll: Kommissionierer sind viel auf den Beinen, heben und tragen Waren und arbeiten teilweise in Kühl- oder Tiefkühlbereichen, wo spezielle Schutzkleidung gestellt wird. Viele Lager arbeiten mit Leistungsvorgaben, die Zahl der kommissionierten Positionen wird erfasst und teilweise über Prämien vergütet. Moderne Hilfsmittel wie Hebehilfen, ergonomische Arbeitsplätze und automatisierte Ware-zur-Person-Systeme erleichtern in größeren Lagern den Alltag, ersetzen aber nicht die Sorgfalt, mit der jede Bestellung vollständig und korrekt zusammengestellt werden muss.

Ein typischer Arbeitstag beginnt mit der Übergabe der Aufträge zu Schichtbeginn. Danach arbeitet jeder Kommissionierer seine Touren ab, bringt fertige Paletten zur Versandzone und holt sich den nächsten Auftrag. Zwischendurch wird Nachschub angefordert, wenn ein Lagerplatz leer ist. Am Ende der Schicht müssen alle Touren für die Lkw bereitstehen, die nachts oder früh morgens die Filialen und Kunden beliefern. Gerade im Lebensmittelhandel ist Pünktlichkeit deshalb besonders wichtig.

Ausbildung und Voraussetzungen

Für eine Stelle als Kommissionierer ist keine Berufsausbildung erforderlich. Die Einarbeitung erfolgt im Betrieb und dauert meist nur wenige Tage, einschließlich Unterweisung in Arbeitssicherheit und in die Lagertechnik. Wichtig sind Zuverlässigkeit, Sorgfalt, körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft zur Schichtarbeit. Grundkenntnisse in Deutsch helfen, Aufträge und Sicherheitshinweise zu verstehen; bei Pick-by-Voice-Systemen werden Anweisungen per Headset gegeben. Ein Staplerschein ist oft von Vorteil, aber nicht immer Pflicht.

Wer einen Berufsabschluss anstrebt, kann die zweijährige Ausbildung zum Fachlageristen bzw. zur Fachlageristin absolvieren, die sich um ein weiteres Jahr zur Fachkraft für Lagerlogistik verlängern lässt. Mit ausreichender Berufserfahrung ist auch eine Externenprüfung vor der IHK möglich, ohne eine reguläre Ausbildung zu durchlaufen.

Weiterbildung und Karriere

Ein naheliegender erster Schritt ist der Staplerschein, mit dem sich das Einsatzspektrum erweitert – viele Stellen werden gezielt für Gabelstaplerfahrer ausgeschrieben. Erfahrene Kommissionierer können zum Vorarbeiter oder Teamleiter aufsteigen oder in Wareneingang, Inventur und Bestandsführung wechseln. Mit dem Abschluss als Fachlagerist oder Fachkraft für Lagerlogistik öffnen sich Aufgaben in Disposition und Schichtleitung; der Geprüfte Logistikmeister ist die klassische Aufstiegsfortbildung. Wer gern unterwegs ist, kann mit Führerschein als Auslieferungsfahrer oder Berufskraftfahrer weitermachen.

Arbeitsmarkt und Perspektiven

Durch Onlinehandel und zentrale Belieferung der Filialen hat die Lagerlogistik in Deutschland stark an Bedeutung gewonnen. Kommissionierer werden daher in vielen Regionen gesucht, besonders im Umfeld großer Logistikzentren entlang von Autobahnen. Viele Stellen werden über Zeitarbeitsfirmen besetzt, und saisonal – etwa vor Weihnachten – steigt der Bedarf. Automatisierung verändert die Tätigkeit, macht manuelle Kommissionierung in vielen Lagern aber nicht überflüssig. Wer zuverlässig arbeitet, wird von Zeitarbeitsfirmen häufig nach einigen Monaten vom Einsatzbetrieb übernommen.

Gearbeitet wird häufig im Zwei- oder Dreischichtbetrieb, teils mit Nacht- und Wochenendarbeit; Teilzeit und Minijobs gibt es ebenfalls. Zum Grundlohn kommen je nach Betrieb Schicht- und Leistungszulagen. Aktuelle Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit sehen Sie oben auf dieser Seite; mit dem Brutto-Netto-Rechner ermitteln Sie Ihr Nettoeinkommen.

Häufige Fragen

Was bedeutet Kommissionieren?

Kommissionieren heißt, Waren aus dem Lager nach einem Auftrag zusammenzustellen – zum Beispiel alle Artikel, die eine Supermarktfiliale oder ein Onlinekunde bestellt hat.

Brauche ich eine Ausbildung als Kommissionierer?

Nein. Die Tätigkeit ist eine Anlerntätigkeit. Wer sich weiterentwickeln möchte, kann später die Ausbildung zum Fachlageristen oder zur Fachkraft für Lagerlogistik machen.

Was ist Pick-by-Voice?

Beim Pick-by-Voice erhält der Kommissionierer die Anweisungen per Headset und bestätigt jeden Schritt per Sprache. So bleiben beide Hände für die Ware frei.

Muss ich als Kommissionierer im Schichtdienst arbeiten?

In den meisten Lagern ja, oft im Früh-, Spät- oder Nachtdienst. Es gibt aber auch Stellen mit festen Schichten oder in Teilzeit.

Wo finde ich aktuelle Stellen als Kommissionierer?

Auf dieser Seite sehen Sie aktuelle Stellenangebote für Kommissionierer und Lagerhelfer aus ganz Deutschland, filterbar nach Städten.

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