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Jobs als Fachkraft für Lagerlogistik

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Fachkräfte für Lagerlogistik organisieren den Warenfluss vom Wareneingang über die Lagerung bis zum Versand. Die dreijährige duale Ausbildung ist die Basis vieler Logistikkarrieren.

Offene Stellen
10
Anforderungsniveau
Fachkraft
Berufsbereich
Logistik & Verkehr

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Gehalt Fachkraft für Lagerlogistik

Medianentgelt (Vollzeit, brutto/Monat) 2025

3.382 €

Spanne: 2.861 € – 4.075 € (mittlere 50 %)

Gehalt nach Bundesland und Großstadt
Baden-Württemberg3.697 €
Saarland3.596 €
Bayern3.521 €
Hessen3.454 €
Rheinland-Pfalz3.375 €
Nordrhein-Westfalen3.336 €
Niedersachsen3.329 €
Hamburg3.302 €
Schleswig-Holstein3.301 €
Bremen3.254 €
Berlin3.173 €
Sachsen-Anhalt3.047 €
Brandenburg3.026 €
Mecklenburg-Vorpommern3.021 €
Thüringen2.994 €
Sachsen2.958 €
Stuttgart4.352 €
München4.248 €
Hannover3.994 €
Frankfurt am Main3.634 €
Dortmund3.515 €
Köln3.459 €
Düsseldorf3.389 €
Nürnberg3.371 €
Essen3.115 €
Dresden3.045 €
Leipzig2.948 €

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025; KldB 51312, Anforderungsniveau Fachkraft. Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte.

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10 Stellenangebote gefunden für "Fachkraft für Lagerlogistik"

Berufsprofil Fachkraft für Lagerlogistik

Aktualisiert am 26.09.2026

Was macht eine Fachkraft für Lagerlogistik?

Fachkräfte für Lagerlogistik sorgen dafür, dass Waren zur richtigen Zeit in der richtigen Menge am richtigen Ort sind. Sie nehmen Lieferungen an, prüfen und lagern sie fachgerecht ein, stellen Aufträge zusammen, verpacken Sendungen und planen die Verladung. Anders als angelernte Lagerhelfer übernehmen sie Verantwortung für Abläufe, Bestände und Dokumentation und arbeiten intensiv mit Lagerverwaltungssystemen.

Arbeitgeber sind Logistikdienstleister, Speditionen, Industrie- und Handelsunternehmen, Onlinehändler, Krankenhäuser, Baustofflieferanten und die Bundeswehr – überall dort, wo Material bewegt und gelagert wird. Oft werden die Stellen auch als Lagerfachkraft oder Lagerist ausgeschrieben.

Aufgaben im Arbeitsalltag

  • Wareneingang: Lieferungen mit Lieferschein und Bestellung abgleichen, Qualität und Schäden prüfen, im System buchen.
  • Lagerung: Lagerplätze nach Art der Ware vergeben, Gefahrstoffe und Kühlware nach Vorschrift lagern.
  • Kommissionierung und Versand: Aufträge zusammenstellen, verpacken, Versandpapiere erstellen und Touren vorbereiten.
  • Verladung: Ladung planen und sichern, Lkw be- und entladen, häufig mit dem Gabelstapler.
  • Bestandsführung: Inventuren durchführen, Differenzen klären, Mindestbestände überwachen und Nachschub auslösen.
  • Prozessoptimierung: Lagerabläufe verbessern, Kennzahlen auswerten und Kolleginnen und Kollegen einweisen.

Digitale Werkzeuge prägen den Alltag: Handscanner, Lagerverwaltungssysteme und ERP-Software wie SAP sind Standard, in modernen Lagern kommen automatische Förderanlagen, Hochregallager und fahrerlose Transportsysteme hinzu. Fachkräfte für Lagerlogistik überwachen diese Technik, greifen bei Störungen ein und stellen sicher, dass Buchungsbestand und tatsächlicher Bestand übereinstimmen. Auch der Umgang mit Zoll- und Gefahrgutvorschriften kann je nach Branche dazugehören.

Je nach Betrieb verschiebt sich der Schwerpunkt: In einem Ersatzteillager zählen genaue Artikelkenntnis und schnelle Auslieferung, in einem Tiefkühllager die lückenlose Kühlkette, in einem Krankenhaus die zuverlässige Versorgung der Stationen mit Medikamenten und Verbrauchsmaterial. Fachkräfte übernehmen dabei oft auch die Einarbeitung von Aushilfen und neuen Kollegen.

Ausbildung und Voraussetzungen

Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik ist eine duale Ausbildung und dauert drei Jahre. Sie findet im Betrieb und in der Berufsschule statt und endet mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Inhalte sind unter anderem Warenannahme, Lagerung, Kommissionierung, Verpackung, Versand, Ladungssicherung, Arbeitssicherheit und logistische Planung. Die zweijährige Ausbildung zum Fachlageristen bzw. zur Fachlageristin deckt die ersten beiden Jahre ab und kann um ein Jahr zur Fachkraft verlängert werden.

Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben; viele Betriebe stellen mit Hauptschul- oder mittlerem Schulabschluss ein. Hilfreich sind gute Kenntnisse in Mathematik, Sorgfalt, Organisationstalent, körperliche Fitness und Freude an Technik. Häufig erwerben Auszubildende im Rahmen der Ausbildung den Staplerschein. Erfahrene Lagermitarbeiter ohne Abschluss können über eine Externenprüfung oder eine geförderte Umschulung zum Berufsabschluss kommen.

Weiterbildung und Karriere

Nach der Ausbildung sind Positionen als Vorarbeiter, Schichtleiter oder Teamleiter im Lager erreichbar. Die klassische Aufstiegsfortbildung ist der Geprüfte Logistikmeister, daneben gibt es den Fachwirt für Logistiksysteme sowie den Fachwirt für Güterverkehr und Logistik. Wer sich spezialisieren möchte, kann sich zum Gefahrgutbeauftragten, Zollfachmann oder Supply-Chain-Spezialisten weiterbilden. Mit Hochschulreife bietet sich ein Studium in Logistik oder Wirtschaftsingenieurwesen an, auch berufsbegleitend.

Seitwärts sind Wechsel in die Disposition, den Einkauf oder die Arbeitsvorbereitung möglich. Wer lieber auf der Straße arbeitet, wird mit Lkw-Führerschein zum Berufskraftfahrer.

Arbeitsmarkt und Perspektiven

Die Logistik gehört zu den größten Wirtschaftsbereichen in Deutschland, und qualifizierte Lagerfachkräfte werden in fast allen Regionen gesucht – besonders dort, wo große Distributionszentren, Häfen und Industrieparks liegen. Ein Berufsabschluss verschafft gegenüber angelernten Kräften deutliche Vorteile bei Bezahlung, Aufstieg und Sicherheit des Arbeitsplatzes. Stellen für angelernte Tätigkeiten finden Sie unter Kommissionierer und Gabelstaplerfahrer.

In vielen Lagern wird im Schichtbetrieb gearbeitet, teils auch nachts und am Wochenende; in Industriebetrieben sind die Zeiten oft an die Produktion gekoppelt. Die Bezahlung richtet sich häufig nach den Tarifverträgen von Handel, Logistik oder Industrie, Schichtzulagen kommen hinzu. Aktuelle Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit sehen Sie oben auf dieser Seite; das Nettogehalt berechnen Sie mit dem Brutto-Netto-Rechner.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik?

Drei Jahre. Wer bereits Fachlagerist ist, kann in einem weiteren Jahr den Abschluss als Fachkraft für Lagerlogistik erwerben.

Was ist der Unterschied zwischen Fachlagerist und Fachkraft für Lagerlogistik?

Fachlageristen lernen zwei Jahre und konzentrieren sich auf die operativen Lagerabläufe. Fachkräfte für Lagerlogistik lernen zusätzlich Planung, Steuerung und Optimierung logistischer Prozesse.

Brauche ich einen Staplerschein?

Für viele Stellen ja. Der Staplerschein wird häufig während der Ausbildung erworben; ansonsten lässt er sich in einem kurzen Kurs nachholen.

Kann ich die Ausbildung als Umschulung machen?

Ja. Die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter kann eine Umschulung zur Fachkraft für Lagerlogistik fördern, wenn sie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert. Umschulungen dauern meist rund zwei Jahre.

Wo finde ich aktuelle Stellen als Fachkraft für Lagerlogistik?

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