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Jobs als Reinigungskraft

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Reinigungskräfte sorgen in Büros, Filialen, Kliniken und Hotels für Sauberkeit und Hygiene. Der Einstieg gelingt ohne Ausbildung, oft in Teilzeit oder als Minijob.

Offene Stellen
4
Anforderungsniveau
Helfer
Berufsbereich
Dienstleistung

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Gehalt Reinigungskraft

Medianentgelt (Vollzeit, brutto/Monat) 2025

2.580 €

Spanne: 2.283 € – 2.970 € (mittlere 50 %)

Gehalt nach Bundesland und Großstadt
Bremen2.644 €
Saarland2.639 €
Baden-Württemberg2.632 €
Bayern2.630 €
Schleswig-Holstein2.606 €
Nordrhein-Westfalen2.603 €
Hamburg2.596 €
Hessen2.575 €
Niedersachsen2.568 €
Berlin2.530 €
Rheinland-Pfalz2.510 €
Sachsen2.490 €
Thüringen2.483 €
Sachsen-Anhalt2.482 €
Brandenburg2.475 €
Mecklenburg-Vorpommern2.474 €
Dortmund2.726 €
Stuttgart2.704 €
Düsseldorf2.692 €
Frankfurt am Main2.684 €
München2.620 €
Essen2.618 €
Nürnberg2.615 €
Hannover2.605 €
Köln2.603 €
Leipzig2.549 €
Dresden2.528 €

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025; KldB 54101, Anforderungsniveau Helfer. Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte.

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4 Stellenangebote gefunden für "Reinigungskraft"

Berufsprofil Reinigungskraft

Aktualisiert am 26.09.2026

Was macht eine Reinigungskraft?

Reinigungskräfte halten Räume, Flächen und Einrichtungen sauber und hygienisch. Sie arbeiten in Büros, Supermarktfilialen, Schulen, Arztpraxen, Krankenhäusern, Hotels, Flughäfen oder Produktionshallen. Ohne ihre Arbeit wären viele Betriebe nicht funktionsfähig: In Kliniken und Lebensmittelbetrieben ist Sauberkeit unmittelbar eine Frage der Gesundheit und der Hygienevorschriften.

Beschäftigt sind Reinigungskräfte entweder direkt beim Unternehmen – zum Beispiel bei einer Handelskette für die Reinigung ihrer Filialen – oder bei Gebäudedienstleistern, die Reinigungsaufträge für viele Kunden übernehmen. Die Tätigkeit ist eine Anlerntätigkeit; eine formale Ausbildung ist für den Einstieg nicht nötig.

Aufgaben im Arbeitsalltag

  • Unterhaltsreinigung: Böden kehren, saugen und wischen, Oberflächen, Türen und Griffe abwischen, Mülleimer leeren.
  • Sanitärreinigung: Toiletten, Waschbecken und Duschen reinigen und desinfizieren, Verbrauchsmaterial auffüllen.
  • Sonderreinigung: Fenster, Glasflächen, Teppiche oder Grundreinigungen von Böden nach Plan.
  • Hygiene nach Plan: Reinigungs- und Desinfektionspläne einhalten, etwa in Pflegeheimen, Kliniken oder Küchen.
  • Umgang mit Geräten und Mitteln: Reinigungsmaschinen bedienen, Mittel richtig dosieren und Sicherheitsdatenblätter beachten.
  • Dokumentation: Erledigte Arbeiten abzeichnen und Schäden oder Mängel melden.

In Filialen des Einzelhandels arbeiten Reinigungskräfte oft vor Ladenöffnung oder nach Ladenschluss, in Büros häufig früh morgens oder abends. Spezialisierte Einsätze wie die Flugzeug- oder Zimmerreinigung im Hotel haben eigene Abläufe und Zeitvorgaben.

Häufig arbeiten Reinigungskräfte allein oder in kleinen Teams in einem festen Objekt und teilen sich die Arbeit selbst ein. Ein Leistungsverzeichnis legt fest, welche Flächen wie oft gereinigt werden – täglich, wöchentlich oder nach Bedarf. Gute Reinigungskräfte kennen ihr Objekt genau, bemerken Schäden früh und sind für die Kunden eine verlässliche Ansprechperson. Bei Gebäudedienstleistern kommen mitunter wechselnde Einsatzorte hinzu, die mit dem eigenen Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Schutzhandschuhe und passende Arbeitskleidung stellt in der Regel der Arbeitgeber.

Ausbildung und Voraussetzungen

Für eine Stelle als Reinigungskraft ist keine Berufsausbildung erforderlich. Neue Mitarbeitende werden vor Ort eingewiesen, vor allem in den Umgang mit Reinigungsmitteln, Maschinen und Hygienestandards. Wichtig sind Zuverlässigkeit, Sorgfalt, selbstständiges Arbeiten und körperliche Fitness, denn die Arbeit ist mit viel Bewegung, Bücken und Tragen verbunden. Für manche Objekte, etwa am Flughafen oder in sicherheitsrelevanten Bereichen, ist ein einwandfreies Führungszeugnis oder eine Zuverlässigkeitsüberprüfung Voraussetzung. Grundkenntnisse der deutschen Sprache helfen, um Pläne und Sicherheitshinweise zu verstehen.

Wer sich beruflich festigen möchte, kann die dreijährige Handwerksausbildung zum Gebäudereiniger bzw. zur Gebäudereinigerin absolvieren. Sie vermittelt Reinigungstechnik, Glas- und Fassadenreinigung, Desinfektion, Schädlingsvorbeugung und Kundenberatung. Mit Berufserfahrung ist auch eine Externenprüfung möglich.

Weiterbildung und Karriere

Erfahrene Reinigungskräfte können als Vorarbeiterin oder Vorarbeiter kleine Teams führen und Einsätze koordinieren. Mit der Ausbildung zum Gebäudereiniger stehen anspruchsvollere Aufgaben wie Glas- und Fassadenreinigung oder Spezialreinigung offen. Darauf baut die Meisterprüfung im Gebäudereiniger-Handwerk auf, die zur Objektleitung und zur Gründung eines eigenen Betriebs befähigt. Weiterbildungen in Hygiene, etwa für Krankenhäuser, oder zur Desinfektorin bzw. zum Desinfektor sind weitere Spezialisierungen. Wer technisch interessiert ist, kann mit zusätzlichen Qualifikationen in Richtung Hausmeister und Objektbetreuung wechseln.

Arbeitsmarkt und Perspektiven

Reinigungskräfte werden in nahezu jeder Region und Branche gebraucht. Die Gebäudereinigung ist eine der beschäftigungsstärksten Handwerksbranchen, und viele Unternehmen suchen fortlaufend neues Personal. Besonders gefragt sind zuverlässige Kräfte für feste Objekte wie Supermarktfilialen, Arztpraxen oder Bürogebäude, wo Kunden Wert auf ein eingespieltes, vertrautes Reinigungsteam legen. Für Menschen ohne Berufsabschluss oder für Wiedereinsteiger ist die Tätigkeit ein realistischer Weg zurück in Arbeit. Wer vorher arbeitslos war, sollte wissen, wie ein Nebenverdienst auf Leistungen angerechnet wird – Grundlagen dazu finden Sie im Ratgeber zum Arbeitslosengeld 1.

Typisch sind Teilzeitstellen mit wenigen Stunden pro Woche und Minijobs, vollzeitnahe Stellen gibt es eher bei Gebäudedienstleistern, in Kliniken oder in der Industrie. Die Arbeitszeiten liegen häufig in Randzeiten. In der Gebäudereinigung gelten tarifliche Mindestlöhne, die für allgemeinverbindlich erklärt wurden. Aktuelle Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit sehen Sie oben auf dieser Seite, mit dem Brutto-Netto-Rechner berechnen Sie Ihr Nettoeinkommen.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Ausbildung, um als Reinigungskraft zu arbeiten?

Nein. Die Tätigkeit ist eine Anlerntätigkeit, die Einarbeitung erfolgt im Betrieb. Wer sich weiterentwickeln möchte, kann später die Ausbildung zum Gebäudereiniger machen.

Zu welchen Zeiten arbeiten Reinigungskräfte?

Häufig vor Beginn oder nach Ende des Geschäftsbetriebs, also früh morgens oder abends. In Kliniken, Hotels und an Flughäfen wird auch tagsüber und im Schichtdienst gereinigt.

Gibt es Reinigungsjobs als Minijob?

Ja, sehr viele. Besonders in Filialen des Einzelhandels und in Büros werden Reinigungskräfte mit wenigen Wochenstunden gesucht.

Was ist der Unterschied zwischen Reinigungskraft und Gebäudereiniger?

Gebäudereiniger ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk mit dreijähriger Ausbildung. Reinigungskraft bezeichnet angelernte Tätigkeiten in der Unterhaltsreinigung.

Wo finde ich aktuelle Stellen als Reinigungskraft?

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