Ein Service für Deutschland

Jobs als Busfahrer

2.707 Stellenangebote verfügbar

Busfahrer bringen täglich Millionen Menschen sicher zur Arbeit, Schule oder in den Urlaub. Bus- und Straßenbahnfahrer gehören laut Bundesagentur für Arbeit zu den Engpassberufen.

Offene Stellen
0
Anforderungsniveau
Fachkraft
Berufsbereich
Logistik & Verkehr

Berufsprofil lesen ↓ Häufige Fragen ↓

Gehalt Busfahrer

Medianentgelt (Vollzeit, brutto/Monat) 2025

3.733 €

Spanne: 3.403 € – 4.118 € (mittlere 50 %)

Gehalt nach Bundesland und Großstadt
Baden-Württemberg4.135 €
Hamburg3.905 €
Berlin3.781 €
Nordrhein-Westfalen3.766 €
Thüringen3.765 €
Hessen3.743 €
Bayern3.737 €
Saarland3.690 €
Bremen3.687 €
Schleswig-Holstein3.656 €
Sachsen-Anhalt3.592 €
Sachsen3.582 €
Mecklenburg-Vorpommern3.566 €
Niedersachsen3.541 €
Brandenburg3.537 €
Rheinland-Pfalz3.526 €
Stuttgart4.467 €
München4.053 €
Köln3.984 €
Essen3.976 €
Frankfurt am Main3.928 €
Dortmund3.814 €
Hannover3.785 €
Düsseldorf3.758 €
Nürnberg3.754 €
Leipzig3.711 €
Dresden3.699 €

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025; KldB 52132, Anforderungsniveau Fachkraft. Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte.

Stellensuche

Finden Sie passende Stellenangebote

Suchergebnisse

Keine Stellenangebote gefunden

Aktuell keine passenden Stellen – ähnliche Jobs:

Berufsprofil Busfahrer

Aktualisiert am 26.09.2026

Was macht ein Busfahrer?

Busfahrer befördern Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr, im Schulbusverkehr, im Fernbus- oder Reiseverkehr. Im Linienverkehr fahren sie nach Fahrplan festgelegte Strecken in Städten und im ländlichen Raum, im Reiseverkehr bringen sie Gruppen zu Ausflugs- und Urlaubszielen im In- und Ausland. Neben dem sicheren Fahren sind sie Ansprechpartner für Fahrgäste, geben Auskünfte, verkaufen teilweise Fahrkarten und helfen beim Ein- und Aussteigen, etwa Menschen mit Rollstuhl oder Kinderwagen.

Busfahrer tragen viel Verantwortung: Sie müssen auch im dichten Stadtverkehr, bei Dunkelheit, Schnee und Glätte ruhig und vorausschauend fahren und gleichzeitig Fahrplan, Anschlüsse und das Geschehen im Fahrgastraum im Blick behalten.

Aufgaben im Arbeitsalltag

  • Fahrzeugkontrolle: Vor Fahrtantritt Beleuchtung, Bremsen, Reifen, Türen und Sicherheitseinrichtungen prüfen.
  • Fahren nach Fahrplan: Haltestellen bedienen, Fahrzeiten und Anschlüsse einhalten, Umleitungen umsetzen.
  • Fahrgastbetreuung: Auskünfte geben, Fahrkarten kontrollieren oder verkaufen, bei Konflikten deeskalierend reagieren.
  • Barrierefreiheit: Rampen ausklappen, Fahrzeug absenken, mobilitätseingeschränkten Fahrgästen helfen.
  • Kommunikation: Mit der Leitstelle über Funk oder Bordrechner Störungen, Verspätungen und Unfälle melden.
  • Reiseverkehr: Gepäck verladen, Lenk- und Ruhezeiten planen, Gruppen und Reiseleitung betreuen.

Im Linienverkehr wird im Schichtdienst gearbeitet, oft mit frühem Beginn, geteilten Diensten, Wochenend- und Feiertagsarbeit. Im Reiseverkehr sind Fahrer mehrere Tage unterwegs. Die Lenk- und Ruhezeiten sind gesetzlich geregelt und werden mit dem digitalen Fahrtenschreiber dokumentiert. Moderne Busse mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb, Assistenzsystemen und digitalen Fahrgastinformationen verändern den Arbeitsplatz spürbar.

Ein Teil der Busfahrer wechselt zwischen Bus und Straßenbahn, denn viele städtische Verkehrsunternehmen setzen ihr Fahrpersonal flexibel ein. Für die Straßenbahn ist dann eine betriebsinterne Zusatzausbildung nötig.

Ausbildung und Voraussetzungen

Für die gewerbliche Personenbeförderung mit dem Bus braucht man zwei Dinge: den Führerschein der Klasse D (für Busse mit mehr als acht Fahrgastplätzen) und eine Berufskraftfahrerqualifikation nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG). Die Qualifikation wird entweder über die Grundqualifikation mit Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer oder über die beschleunigte Grundqualifikation mit Unterricht in einer Fahrschule oder Ausbildungsstätte und anschließender Prüfung erworben. Anschließend müssen Busfahrer alle fünf Jahre eine Weiterbildung absolvieren; die Qualifikation wird mit der Schlüsselzahl 95 im Führerschein eingetragen.

Das Mindestalter für die Klasse D hängt davon ab, welche Qualifikation erworben wird; im Rahmen einer Berufsausbildung oder mit Grundqualifikation ist der Einstieg früher möglich als ohne. Für den Führerschein sind außerdem eine ärztliche Untersuchung und ein Sehtest vorgeschrieben, die in regelmäßigen Abständen wiederholt werden müssen.

Wer den Beruf von Grund auf lernen möchte, kann eine dreijährige duale Ausbildung absolvieren: zum Berufskraftfahrer mit Schwerpunkt Personenverkehr oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb, die neben dem Fahren auch Kundenservice, Vertrieb und Betriebsabläufe in Verkehrsunternehmen vermittelt. Viele Verkehrsbetriebe bilden Quereinsteiger selbst aus und übernehmen die Kosten für Führerschein und Qualifikation; häufig ist auch eine Förderung über die Agentur für Arbeit möglich.

Weiterbildung und Karriere

Erfahrene Busfahrer können als Lehrfahrer, Fahrdienstleiter, Disponent, Verkehrsmeister oder in der Leitstelle arbeiten. Mit der Fortbildung zum Verkehrsfachwirt oder zum Meister für Kraftverkehr stehen Führungspositionen offen. Auch der Weg zum Fahrlehrer oder in die Ausbildung neuer Fahrer ist möglich.

Auch Menschen mit Migrationsgeschichte und ausländischem Busführerschein finden in Deutschland zunehmend in den Beruf. Je nach Herkunftsland muss die Fahrerlaubnis umgeschrieben und die Berufskraftfahrerqualifikation nachgewiesen oder erworben werden. Viele Verkehrsunternehmen unterstützen dabei mit Sprachkursen und Qualifizierungsprogrammen.

Arbeitsmarkt und Perspektiven

Busfahrer werden in ganz Deutschland gesucht. Bus- und Straßenbahnfahrer zählen laut Fachkräfteengpassanalyse 2025 der Bundesagentur für Arbeit zu den beschäftigungsstärksten Engpassberufen auf Fachkraftebene. Viele Fahrerinnen und Fahrer gehen in den kommenden Jahren in Rente, gleichzeitig soll der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden. Das macht den Beruf auch für Quereinsteiger attraktiv. Wie sich der Arbeitsmarkt insgesamt entwickelt, zeigt die Seite zur Arbeitslosenquote.

Arbeitgeber sind kommunale Verkehrsunternehmen, private Busunternehmen, Reiseveranstalter und Fernbusanbieter. Im öffentlichen Nahverkehr gelten meist Tarifverträge mit Zuschlägen für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit. Die aktuellen Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit stehen oben auf dieser Seite; was netto übrig bleibt, berechnet der Brutto-Netto-Rechner.

Häufige Fragen

Welchen Führerschein brauche ich als Busfahrer?

Sie brauchen den Führerschein der Klasse D und zusätzlich die Berufskraftfahrerqualifikation nach dem BKrFQG, die als Schlüsselzahl 95 im Führerschein eingetragen wird.

Wer bezahlt den Busführerschein?

Viele Verkehrsunternehmen übernehmen die Kosten für Quereinsteiger, oft verbunden mit einer Bindung an den Betrieb. Arbeitsuchende können eine Förderung über einen Bildungsgutschein beantragen.

Muss ich alle fünf Jahre eine Weiterbildung machen?

Ja. Die Berufskraftfahrerqualifikation muss durch regelmäßige Weiterbildungen aufrechterhalten werden, sonst darf nicht mehr gewerblich gefahren werden.

Gibt es Teilzeitstellen als Busfahrer?

Ja, besonders im Schulbus- und Linienverkehr. Viele Verkehrsunternehmen bieten Teilzeitmodelle an, etwa für Eltern oder Menschen im Ruhestand.

Wo finde ich aktuelle Stellen als Busfahrer?

Auf dieser Seite sehen Sie aktuelle Stellenangebote für Busfahrer aus ganz Deutschland. Über die Ortsauswahl lassen sich die Jobs nach Städten filtern.

Verwandte Berufe

Alle Berufsprofile

Hinweis: Die Stellenangebote werden von verschiedenen Quellen aggregiert. Für detaillierte Informationen und Bewerbungen werden Sie zur jeweiligen Quelle weitergeleitet.