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Jobs als Auslieferungsfahrer

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Auslieferungsfahrer bringen Waren, Pakete, Lebensmittel oder Ersatzteile zu Kunden und Filialen. Für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen reicht meist der Pkw-Führerschein.

Offene Stellen
2
Anforderungsniveau
Fachkraft
Berufsbereich
Logistik & Verkehr

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Gehalt Auslieferungsfahrer

Medianentgelt (Vollzeit, brutto/Monat) 2025

2.692 €

Spanne: 2.314 € – 3.170 € (mittlere 50 %)

Gehalt nach Bundesland und Großstadt
Bayern2.833 €
Schleswig-Holstein2.821 €
Rheinland-Pfalz2.802 €
Baden-Württemberg2.768 €
Niedersachsen2.739 €
Nordrhein-Westfalen2.690 €
Bremen2.651 €
Hessen2.645 €
Mecklenburg-Vorpommern2.606 €
Saarland2.596 €
Sachsen-Anhalt2.586 €
Brandenburg2.582 €
Hamburg2.569 €
Sachsen2.531 €
Berlin2.519 €
Thüringen2.512 €
München2.787 €
Düsseldorf2.730 €
Nürnberg2.667 €
Hannover2.597 €
Essen2.583 €
Frankfurt am Main2.534 €
Leipzig2.522 €
Dresden2.521 €
Köln2.505 €
Stuttgart2.488 €
Dortmund2.452 €

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025; KldB 52182, Anforderungsniveau Fachkraft. Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte.

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2 Stellenangebote gefunden für "Auslieferungsfahrer"

Berufsprofil Auslieferungsfahrer

Aktualisiert am 26.09.2026

Was macht ein Auslieferungsfahrer?

Auslieferungsfahrer transportieren Waren vom Lager, Großhandel oder Geschäft zu Kunden. Sie liefern Getränke an Gastronomiebetriebe, Lebensmittel an Haushalte, Ersatzteile an Werkstätten, Medikamente an Apotheken, Möbel und Elektrogeräte an Privatkunden oder Pakete an Firmen und Haushalte. Meist fahren sie Transporter oder kleinere Lkw und sind im Nahverkehr unterwegs, sodass sie abends wieder zu Hause sind.

Der Beruf ist eine klassische Einstiegstätigkeit in die Logistik. Je nach Branche heißt er auch Lieferfahrer, Kurierfahrer, Servicefahrer oder Fahrer im Nahverkehr. Im Unterschied zum Berufskraftfahrer im Fernverkehr stehen hier viele Stopps, Kundenkontakt und das Be- und Entladen im Vordergrund.

Aufgaben im Arbeitsalltag

  • Tour vorbereiten: Lieferscheine und Tourenplan übernehmen, Fahrzeug prüfen, Ware nach Reihenfolge der Stopps laden.
  • Ladungssicherung: Waren mit Gurten, Netzen und Antirutschmatten fachgerecht sichern.
  • Fahren und Navigieren: Kunden effizient anfahren, Verkehrslage und Lieferzeitfenster beachten.
  • Zustellen: Ware abladen, ins Haus oder Lager tragen, mit Sackkarre oder Hubwagen transportieren, teilweise aufbauen oder anschließen.
  • Dokumentation und Kasse: Empfang per Scanner oder Unterschrift bestätigen lassen, Leergut und Retouren annehmen, teils Zahlungen kassieren.
  • Fahrzeugpflege: Fahrzeug sauber halten, Schäden melden, bei Kühlfahrzeugen Temperaturen kontrollieren.

Der Arbeitstag ist abwechslungsreich, aber auch körperlich fordernd: Häufiges Ein- und Aussteigen, Tragen schwerer Lasten und Treppensteigen gehören dazu. Termindruck entsteht durch feste Lieferzeitfenster und volle Innenstädte. Viele Auslieferungsfahrer schätzen dennoch die Selbstständigkeit auf der Tour und den direkten Kontakt mit Kunden. Freundliches Auftreten ist wichtig, denn Fahrer sind oft das einzige Gesicht, das Kunden vom Unternehmen sehen.

Die Arbeitszeiten unterscheiden sich stark nach Branche: Bäckereien, Großhändler und Frischedienste beginnen sehr früh am Morgen, Lieferdienste für Lebensmittel und Möbel fahren auch nachmittags, abends und samstags.

Ausbildung und Voraussetzungen

Für die meisten Stellen ist keine Berufsausbildung erforderlich. Entscheidend ist der passende Führerschein: Für Transporter bis 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse genügt die Klasse B. Für größere Fahrzeuge sind die Klassen C1 oder C nötig, und wer diese Fahrzeuge gewerblich im Güterverkehr fährt, braucht zusätzlich eine Berufskraftfahrerqualifikation nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, die im Führerschein mit der Schlüsselzahl 95 eingetragen wird. Arbeitgeber erwarten Fahrpraxis, ein sicheres Fahrverhalten und oft wenige oder keine Punkte im Fahreignungsregister.

Weitere Voraussetzungen sind körperliche Belastbarkeit, Zuverlässigkeit, Orientierungssinn, Deutschkenntnisse für Kundenkontakt und Lieferpapiere sowie die Bereitschaft zu frühem Arbeitsbeginn. Für bestimmte Waren kommen Unterweisungen hinzu, etwa für Lebensmittelhygiene oder den Transport kleiner Mengen Gefahrgut.

Wer einen Berufsabschluss anstrebt, kann die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen absolvieren oder die dreijährige Ausbildung zum Berufskraftfahrer.

Weiterbildung und Karriere

Ein wichtiger Karriereschritt ist der Lkw-Führerschein der Klasse C oder CE mit Berufskraftfahrerqualifikation; damit stehen besser bezahlte Stellen im Nah- und Fernverkehr offen. Häufig übernehmen Arbeitgeber oder die Agentur für Arbeit die Kosten. Mit Erfahrung können Auslieferungsfahrer als Tourenplaner, Disponent oder Teamleiter im Fuhrpark arbeiten. Staplerschein und Ladungssicherungsschulungen erweitern das Einsatzspektrum, etwa in Richtung Lagerlogistik. Mit kaufmännischer Weiterbildung ist später auch der Weg zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung möglich.

Wer auf Dauer im Transportgewerbe arbeiten möchte, sollte zudem auf seine Gesundheit achten: rückenschonendes Heben, ausreichend Pausen und die Nutzung technischer Hilfsmittel beugen Beschwerden vor. Viele Arbeitgeber bieten dazu Unterweisungen an.

Arbeitsmarkt und Perspektiven

Durch den Onlinehandel, Lieferdienste für Lebensmittel und die Versorgung von Handwerk und Gastronomie werden laufend Fahrer gesucht. Die Einstiegshürden sind niedrig, deshalb eignet sich der Beruf auch für Quereinsteiger und Menschen, die nach einer Phase der Arbeitslosigkeit schnell wieder arbeiten möchten. Wer vorher Leistungen bezogen hat, findet Grundlagen im Ratgeber zum Arbeitslosengeld 1. Die Arbeitsbedingungen unterscheiden sich stark: Neben festangestellten Fahrern bei Händlern und Großhändlern arbeiten viele bei Subunternehmern der Paketbranche, wo auf faire Bezahlung und Arbeitszeiten zu achten ist. Die allgemeine Entwicklung zeigt die Seite zur Arbeitslosenquote.

Aktuelle Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit finden Sie oben auf dieser Seite, das Nettoeinkommen berechnet der Brutto-Netto-Rechner.

Häufige Fragen

Welchen Führerschein brauche ich als Auslieferungsfahrer?

Für Transporter bis 3,5 Tonnen reicht die Klasse B. Für schwerere Fahrzeuge sind C1 oder C und im gewerblichen Güterverkehr zusätzlich die Berufskraftfahrerqualifikation nötig.

Brauche ich eine Ausbildung?

In der Regel nicht. Arbeitgeber legen vor allem Wert auf Fahrpraxis, Zuverlässigkeit und körperliche Fitness.

Ist der Job körperlich anstrengend?

Ja, vor allem durch häufiges Be- und Entladen und das Tragen schwerer Ware. Hilfsmittel wie Sackkarren, Hubwagen und Ladebordwände erleichtern die Arbeit.

Wie kann ich mich weiterentwickeln?

Mit dem Lkw-Führerschein und der Berufskraftfahrerqualifikation, als Disponent oder Tourenplaner oder über eine Ausbildung in der Logistik.

Wo finde ich aktuelle Stellen als Auslieferungsfahrer?

Auf dieser Seite sehen Sie aktuelle Stellenangebote für Auslieferungsfahrer aus ganz Deutschland. Über die Ortsauswahl lassen sich die Jobs nach Städten filtern.

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